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Der Auftakt in der Verbandsliga steht unmittelbar vor der Tür. Am Sonnabend muss der FSV 1919 Malchin beim TSV Graal-Müritz Farbe bekennen. Doch exakt sieben Tage vor dem Start öffnen sich bei den Rot-Weißen immer mehr Baustellen. Die Generalprobe am Sonnabend beim PSV Ribnitz-Damgarten wurde mit 3:1 verloren. Die erste Niederlage in den sieben Testspielen war vollkommen verdient und machte wenig Hoffnung auf einen Punktgewinn in Graal-Müritz.
Die Graaler testeten vor einer Woche den gleichen Kontrahenten und bezwangen ihn überlegen mit 2:1.
Dabei hatten die 1919er am Sonnabend alle Trümpfe in der Hand. In der 19. Minute konnte Hannes Jähnke auf Vorlage von Marcus Budniak per Kopf zum Führungstreffer einnetzen. Es war die erste richtige Torchance der Malchiner in diesem Spiel. Solch einen Vorsprung darf ein ligahöheres Team eigentlich nicht hergeben. Scheinbar ohne große Mühe konnte der Platzherr das Spiel drehen. Erst verdattelte Andreas Plagens das Leder am eigenen Sechzehner, dann war es ein abgefälschter Schuß, der die Werner-Abwehr alt aussehen ließ.
Zu Beginn des zweiten Akts bot der FSV ein erschütterndes Bild. Ribnitz diktierte das Spiel und kam zum 3:1-Führungstreffer. Der Malchiner Defensivverbund wirkte planlos und ohne Abstimmung, zudem schaffte es der Gast nicht, die Außenpositionen in Szene zu setzen.
Erst in der letzten halben Stunde bekam der Verbandsligist das Geschehen wieder unter Kontrolle. Hannes Jähnke, Andre Barß, Mark Wagenknecht und Peter Munkelberg gelang es nicht zu verkürzen. Bis zum Abpfiff fightete der FSV auf schwierigen Bedingungen gegen die Niederlage an, doch die Defensivfehler konnten einfach nicht mehr ausgemerzt werden. So dürfte Kontrahent Graal-Müritz, der sich das Spiel anschaute, keine Bange vor den Malchinern haben, zumal sich die personelle Situation nicht verändern wird.
FSV Malchin: Lehsten, Werner, Plagens, Dummer (46. Barß), Messing, Budniak, Schudek, Gogo, Friese (46. Wagenknecht), Munkelberg, Jähnke
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