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Das sich ein Unentschieden wie eine Blamage anfühlen kann, erlebten am Mittwoch die Verbandsliga-Kicker des FSV Malchin. Beim Landesklassevertreter FSV Rot-Weiß Kummerow kamen die 1919er nicht über ein 1:1 hinaus und schliche m it hängenden Köpfen vom Platz. Hingegen bot Kummerow eine famose kämpferische Leistung und hätte dank einer guten zweiten Hälfte sogar den Siegtreffer setzen können.
Exakt zehn Spieltage vor dem Auftakt in der Verbandsliga beim TSV Graal-Müritz haben die Malchiner einen herben Dämpfer in der Vorbereitung einstecken müssen. Zwar startetete der zwei Ligen höher spielende Gast anständig in das Match, ließ dann aber mehr und mehr seine Ordnung vermissen.
Den negativen Höhepunkt lieferte die Mannschaft dann in der Schlussviertelstunde ab. David Oehke und Matthias Netling hätten hier für den Underdog dann sogar noch den Siegtreffer erzielen können.
Im sechsten Testspiel der Malchiner probierte Trainer Marcus Budniak auf einigen Positionen, dennoch wollte der Coach diese Wechsel und die Belastung keinesfalls als Ausrede gelten lassen. „Man hätte über weite Teile einen Klassenunterschied erkennen müssen“, pflichtete Andreas Plagens bei.
Den gab es nur zum Start zu erkennen. Hier hatten Christoph Burmeister und Frank Palme die besten Szenen. Nennemann und Pollex hätten weitere Treffer nachlegen können. Dann verflachte das Spiel. Burmeister und Jähnke fanden sich zum Zusammenspiel in der 34. Minute und erzielten die Führung. Doch auch die brachte keine Sicherheit. Andre Pletz und Mathias Netling rafften sich immer wieder zu Kontern auf und pisackten die Malchiner Defensive. Längst wurde der Malchiner Spielaufbau behäbig und schon gar nicht über die Außenpositionen vorgetragen.
Dies änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum. Als die Angriffsbemühungen der Gäste dann doch einmal zielstrebig wurden, verhinderte Christian Rehfeldt mit einigen Paraden den knappen Rückstand. In der 68. Minute dann war es ein konter der Kummerow jubeln ließ. Andre Breu zog auf Lehsten und umkurvte ihn, aus spitzen Winkel traf er dann ins lange Eck. Munkelberg und Jähnke scheiterten noch einmal an Rehfeldt. Mehr hatte der Verbandsligist gegen ein disziplinierte Kummerower Elf nicht zu bieten.
Kummerow hat am Wochenende spielfrei. Für den FSV steht am Sonnabend das siebte und letzte Testspiel an. Um 13 Uhr testet sich die Elf beim PSV Ribnitz-Damgarten.
FSV Malchin: Lehsten, Werner, Plagens, T. Hewelt (46. Messing), Dummer, Munkelberg, Schudek (46. Pollex), Palme, Nennemann, Burmeister, Jähnke
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