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Den vierten Sieg im vierten Testspiel musste der FSV Malchin am Sonnabend teuer bezahlen. Beim verdienten 4:2-Erfolg gegen den FC Förderkader Rene Schneider musste die Mannschaft zwei Verletzte beklagen. So dürften Daniel Hewelt und David Schawaller länger ausfallen.
Das Verletzungspech bei den FSV-Angreifern reißt nicht. Nachdem mit Christoph Burmester, Tom Lucka und Tom Rzeszutek gleich drei Spieler durch Verletzung zurückgeworfen worden sind, kommt nun mit David Schawaller der Vierte hinzu. Schawaller verletzte sich bei einem Zweikampf in der 51. Minute und dürfte rund vier Wochen pausieren. Die Sturmkollegen Tom Rzeszutek und Tom Lucka können derzeit ebenfalls nicht trainieren. Burmeister soll nach seinem zweiten Kreuzbandriss langsam herangeführt werden.
Doch das Testduell gegen den Förderkader gab auch eine Reihe von positiven Signalen. So boten beide Auswahlen am Sonnabend in Kummerow ein temporeiches Testspiel, bei dem die 1919er im ersten Durchgang verdientermaßen davonzogen, zum Ende aber noch zittern mussten. Dennoch zeigte sich das Trainergespann Budniak/Hoffmann zufrieden. Hoffmann rückt als Co-Trainer zur Mannschaft. Teammanager Martin Bauer rückt in den Hintergrund. Vor allem der Auftritt im ersten Durchgang gefiel. Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern ein abwechslungsreiches Spiel auf gutem Niveau. Dies zu bestätigen wird nun Aufgabe der Malchiner Mannschaft sein. Denn schon im zweiten Part geriet die Elf ins Wanken. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Malchiner Mannschaft schon auf der Siegerstraße.
Schawaller nutzte mit einem Heber von der Mittellinie einen Stellungsfehler des Gästekeepers. Knöll, Jähnke und Munkelberg hätte sogar noch erhöhen können. Die Gäste kamen zu zwei Chancen. Eine davon bedeute das zu diesem Zeitpunkt unerwartete 1:1. Hannes Jähnke erzielte nach einem sehenswerten Angriff die neuerliche Führung. Schawaller, auf Knöll-Vorlage traf dann zum 3:1.
Im zweiten Teil traf Philipp Meier zum 4:1. Dann merkte man den FSVern die Wechsel an. Ab der 60. Minute verloren die 1919er den Faden und die Spielkontrolle. Die Malorny-Elf hätte hier sogar das 3:4 erzielen können. Erst in der Schlussviertelstunde kam die junge FSV-Elf, bei denen die Routiniers Wagenknecht und Plagens fehlten, wieder zu mehr System.
FSV Malchin: Lehsten, Werner, T. Hewelt, Dummer, D. Hewelt (46. Messing), Rümker, Pollex (46. Schudek), Munkelberg, Knöll, Schawaller (51. Gogo), Jähnke (46. Meier)
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