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Mit vier Spielen in den nächsten sieben Tagen will der FSV Malchin an seiner taktischen Formation für die neue Saison feilen. Die Vorbereitung des Verbandsligisten läuft bereits auf Hochtouren und hat am Sonnabend beim Auftritt bei der TSG Neustrelitz II den zweiten Sieg eingebracht.
Viele Chancen erspielt aber eben auch viele zugelassen, wer derzeit die Spiele des FSV Malchin anschaut kommt auf seine Kosten. Der 3:2-Sieg am Sonnabend war verdient, beide Mannschaften mühten sich das Tempo hochzuhalten und der Verbandsligist hatte mehr Spielanteile und auch ein Chancenplus. Dennoch war Budniak mit seiner Elf nicht zufrieden. Gerade weil einige Akteure ihre Aufgaben nicht erfüllen konnten. Die vor allem defensiv auffälligen Schwächen führten immer wieder zu gefährlichen Angriffen des Landesligisten.
Nicht zuletzt wegen der enormen Hitze ließ das Trainergespann gehörig rotieren und gewährte allen Akteuren Einsatzzeiten.
David Schawaller hatte die ersten beiden Großchancen auf seiner Seite zu verbuchen, konnte aber nicht die Führung erzielen. Der Vorsprung gelang dann Toni Schudek. Im Abstauber nach einer Ecke stand er goldrichtig und netzte ein. Dem FSV ging mehr und mehr der Faden, vor allem im Mittelfeld verloren. Folglich kam die TSG zu seinen besten Szenen und als Sebastian Lehsten bei einem Weitschuß zu weit vor dem Kasten stand, senkte sich der aufmerksame Versuch von der Mittellinie zum Ausgleich ins Tor. Lehsten rettete zuvor und später aber noch mehrmals fabelhaft.
In der 36. Minute war es wieder eine Standardsituation, welche die Rot-Weißen in Front brachte. Diesmal stand Christoph Burmeister beim Abpraller goldrichtig. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der FSV das Geschehen und hätte die Führung ausbauen müssen. Stattdessen kam die TSG zum 2:2-Ausgleich. Burmeister auf feiner Vorarbeit von Schawaller machte in der 78. Minute aber die dritte Führung an diesem tag perfekt. Munkelberg, Wagenknecht und Schawaller hatte weitere sehr gute Einschusschancen. In der Schlussphase aber war es noch einmal der Schlussmann, der den zweiten Sieg im zweiten Testspiel festhielt.
Am Mittwoch testet der FSV Malchin ab 19 Uhr beim SV Traktor Dargun. Am Sonnabend kicken die 1919er in Kummerow. Gast ist dort der FC Förderkader Rene Schneider. Anstoß 15 Uhr. Am Sonntag werden die Malchiner hingegen ihr einzig echtes Heimspiel austragen. Auf dem Kunstrasenplatz ist dann der Lübzer SV zu Gast.
FSV Malchin: Lehsten, Werner, Plagens (46. Dummer), D. Hewelt (46. Hewelt), Messing (46. Munkelberg), Knöll, Rümker, Schudek (46. Pollex), Schawaller, Burmeister (46. Gogo), Wagenknecht
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